Overheard in München

Zwei eher wohlhabende Frauen im knallharten Polit-Talk an einer Tram-Haltestelle über den neuen CSU-Chef Seehofer: “Wenigstens hat er schöne Zähne und nicht so Mäusezähnchen wie der Beckstein und der Huber…”

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Jetzt abheben!

Die Regierung bürgt. Also wer dabei mitwirken will, die Banken in den Untergang zu treiben, kann das jetzt gefahrlos tun. Also ran ans Ersparte!

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Dem Herr Lehmann sein abhanden gekommenes Geld

Ich bin verwirrt. Wäre nicht das erste Mal und in der weiten Welt globaler Finanzmärkte bleibt einem ja auch kaum eine Alternative. Selbst die schlauen, ehemaligen BWL-Studenten, die sich und ganze Industrie-Zweige inzwischen auf dem Börsenparkett als hochbezahlte Investment-Banker in den Ruin treiben, schieben zwar Zahlen, aber offensichtlich in die falschen Richtungen.

Nun mag manch einer denken, besser als der totale Absturz in die monetäre Früh-Steinzeit ist eine Investition seitens der US-Regierung in nicht unbeträchtlicher Höhe. Aber was genau bedeutet das eigentlich? Mein kleines Hirn mag mangels tiefergehenden Hintergrundwissens kaum abschätzen, wie oft Steuerzahler, Aktionär, Angestellter und Konsument bei einer solch milliardenschweren Stützaktion zur Kasse gebeten werden.

Die angebliche Fehlüberweisung der KfW, die inzwischen sogar zu einer Strafanzeige gegen Unbekannt sowie die beiden ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder geführt hat, ist dabei mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nur die Spitze des Eisbergs.
Ist es hilfreich für einen Staat, wenn er aufgrund eines solchen Eingreifens in die wirtschaftlichen Zusammenhänge die Obergrenze der eigenen Maximalverschuldung nach oben korrigieren darf? Welche poliltischen Verschlingungen ergeben sich im logischen Schluss? Oder hat das ganze tatsächlich rein präventiven Charakter und die Verantwortlichen versuchen lediglich, den vollständigen Absturz zu verhindern?

Ich neige ja tatsächlich zu langen Einleitungen und der Punkt, der mich zum Verfassen dieses Eintrags bewegt, hat nur beim zweiten Hinsehen mit der Bankenkrise zu tun. Was mich nämlich stutzig gemacht hat, war der US-Finanzplan, der ein Paket von lächerlichen (im Vergleich zu den 700 Milliarden) 25 Milliarden Dollar in Form von günstigen Krediten an die US-Automobilindustrie vergeben soll. Und auch hier stellt sich wieder die Frage: Wieso werden zwei der weltweit umsatzstärksten Automobilhersteller vom Steuerzahler gestützt?

Das Paket macht, betrachtet man alle drei betroffenen Hersteller, nicht einmal ein Zehntel des kumulierten Jahresumsatzes aus. Ist die Großindustrie tatsächlich angewiesen auf Maßnahmen dieser Art? Ist die freie Marktwirtschaft nicht ein sich selbst regulierendes Instrument? Oder behauptet zumindest eines zu sein? Warum wird ein Eingreifen dieser Art gerne genommen, (dumme Frage)

Letztendlich landet alles wieder beim Steuerzahler, Aktionär… Denn nichts anderes ist der Staat. Die Frage bleibt allerdings weiterhin offen: Merken wir eigentlich noch was? Und was ist es denn, was wir merken? Wir subventionieren Arbeitsplatz-Abbau, werfen Börsen-Spekulanten nicht nur freiwillig, sondern auch staatlich verordnet Geld in den Rachen und verharren trotz allem noch ruhig in Duldungsstarre.

Was ließe sich nicht alles mit 700 Milliarden Dollar anfangen? Aber im Endeffekt lässt sich auf all die Fragen eine einfache Antwort geben, die so oder anders hinter all dem Verworrenen steckt:

“Die Gesetzesvorlage wurde vom Kongress aber auch dazu genutzt, ausstehende Vorhaben der Bush-Regierung noch umzusetzen. Es sieht auch die Aufhebung des Verbots von Ölbohrungen vor der Atlantik- und der Pazifikküste vor.”

Vielleicht habe ichs ja mit meinem kleinen Hirn einfach nicht verstanden…vielleicht erschließen sich mir die weiteren Zusammenhänge nicht. Kann mich mal jemand aufklären?

Update zum Thema Bankenkrise: Karl Zawazky fasst zusammen. Hier finden sich auch einige Antworten auf meine Fragen. Vor allem die, warum der Staat und damit seine Bürger für die Misswirtschaft, die auch schon seit einiger Zeit betrieben wird, aufkommen soll. Allerdings scheint der Artikel noch vor der Entscheidung des US-Senats zur abgelehnten Finanzspritze entstanden zu sein. Steht jetzt der globale Crash bevor? Auch in Luxemburg, Belgien, den Niederlanden und Großbritannien muss der Staat in die Bresche springen.

Warten auf weiteres….

Update II: Der Investmentbanker spricht.

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lerngauzen

Lerngauzen Part 1: Tautologie. Wäre zum Beispiel ein weißer Schimmel oder ein alkoholkranker Arzt. Ha!

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xxx – da bleibt nicht viel zu sagen…


Diesel SFW XXX – Watch more free videos

awesome!

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Seltsamkeit des Tages I

Über eine Landesgrenze fahren und irgendwie davon ausgehen, dass das Navi die nächste Ansage in der Sprache des entsprechenden Landes macht.

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we herz hypemachine

Mindestens einmal pro Tag entdecke ich hier einen neuen Lieblingssong. Ehrlich gesagt frage ich mich auch mindestens einmal am Tag, warum ich noch keinen Artikel – und zwar fucking nirgends – dazu gelesen habe. Ich meine: “hellouuuu!?!?!”. Shout an alle Blogs, die sich die Mühe machen, neue, geile Tracks aus egal welchem Bereich im Sumpf von myspace zu ertauchen (you know who you are guys). Aber die vier hypem.com Macher (Anthony, Taylor, Zoya and Scott) haben meinen größten Respekt.

Den ganzen Wahnsinn sammeln, Top-Listen anhand von Klicks generieren, gesammelte Verläufen einzelner Blogs, zuletzt publizierte Tracks und was-weiss-ich-noch-alles für Funktionalitäten, die ich trotz täglicher Besuche noch nich GESCHNALLT hab und die wahrscheinlich im Ein-Tagesrythmus neu dazukommen.

Was ich eigentlich damit sagen will: Ihr seid mein heissester Scheiss aktuell im Netz.

me <3 hypemachine

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Top 3 der schlimmsten Bürophrasen

 

© by Peter Schaer

© by Peter Schaer

Tagtäglich muss man sich den fiesesten Schlorz im Büroleben anhören, hier ist meine persönliche Top 3 (Reihenfolge darf sich jeder selbst zusammenstellen)

  • Ein E-Mail
  • Der Video
  • Ciao Ciao” süsslich gesäuselt am Ende eines Telefonats.

Diese Liste darf nach belieben ergänzt werden…

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EHM…WTF

touchscreen handschuh

dotsgloves.com

Damit die Fingerchen nicht kalt werden beim touchscreenen. OMFG…

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the next big (vampire)thing

Von Alan Ball. Macher von American Beauty und einer meiner Lieblings-Serien, Six Feet Under. Wieder ein “bisschen” morbide – diesmal mit einem Kick mehr Blut:

True Blood. Südstaaten-Akzent, Sumpf-Athmo und Vampire. Passt scheinbar nicht, passt aber doch.


True Blood (Main titles) from valentina on Vimeo.

Ich hoffe nur, dass nicht wieder RTLII den Zuschlag für Deutschland bekommt. Wobei…Synchronisation ist eh fürn Arsch.

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