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	<title> &#187; Geld</title>
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	<description>ab sofort wird aus OZ gegauzt...</description>
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		<title>Dem Herr Lehmann sein abhanden gekommenes Geld</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Sep 2008 11:17:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>olarized</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld]]></category>

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		<description><![CDATA[Was wird aus den Banken und warum die USA Ihre Automobilindustrie mit milliardenschweren Krediten stützt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rausgauzen.com/wp-content/uploads/2008/09/money_article.jpg" rel="lightbox[122]"><img class="size-medium wp-image-129 alignleft" style="border: 5px solid white;" title="money_article" src="http://www.rausgauzen.com/wp-content/uploads/2008/09/money_article-300x111.jpg" alt="" width="300" height="111" /></a></p>
<p>Ich bin verwirrt. Wäre nicht das erste Mal und in der weiten Welt globaler Finanzmärkte bleibt einem ja auch kaum eine Alternative. Selbst die schlauen, ehemaligen BWL-Studenten, die sich und ganze Industrie-Zweige inzwischen auf dem Börsenparkett als hochbezahlte Investment-Banker in den Ruin treiben, schieben zwar Zahlen, aber <a href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/thielemann100.html" target="_blank">offensichtlich</a> in die falschen Richtungen.</p>
<p>Nun mag manch einer denken, besser als der totale Absturz in die monetäre Früh-Steinzeit ist eine Investition seitens der US-Regierung in <a href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/usfinanzkrise112.html" target="_blank">nicht unbeträchtlicher Höhe</a>. Aber was genau bedeutet das eigentlich? Mein kleines Hirn mag mangels tiefergehenden Hintergrundwissens kaum abschätzen, wie oft Steuerzahler, Aktionär, Angestellter und Konsument bei einer solch milliardenschweren Stützaktion zur Kasse gebeten werden.</p>
<p>Die angebliche <a href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/kfw116.html" target="_blank">Fehlüberweisung der KfW</a>, die inzwischen sogar zu einer <a href="http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/Finanzkrise-KfW-Bank;art271,2620216" target="_blank">Strafanzeige gegen Unbekannt</a> sowie die beiden ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder geführt hat, ist dabei mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nur die Spitze des Eisbergs.<br />
Ist es hilfreich für einen Staat, wenn er aufgrund eines solchen Eingreifens in die wirtschaftlichen Zusammenhänge die Obergrenze der eigenen Maximalverschuldung nach oben korrigieren darf? Welche poliltischen Verschlingungen ergeben sich im logischen Schluss? Oder hat das ganze tatsächlich rein präventiven Charakter und die Verantwortlichen versuchen lediglich, den vollständigen Absturz zu verhindern?</p>
<p>Ich neige ja tatsächlich zu langen Einleitungen und der Punkt, der mich zum Verfassen dieses Eintrags bewegt, hat nur beim zweiten Hinsehen mit der Bankenkrise zu tun. Was mich nämlich stutzig gemacht hat, war der US-Finanzplan, der ein Paket von lächerlichen (im Vergleich zu den 700 Milliarden) 25 Milliarden Dollar in Form von günstigen Krediten an die US-Automobilindustrie vergeben soll. Und auch hier stellt sich wieder die Frage: Wieso werden zwei der weltweit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Automobilindustrie#Statistiken_weltweit" target="_blank">umsatzstärksten Automobilhersteller</a> vom Steuerzahler gestützt?</p>
<p>Das Paket macht, betrachtet man alle drei betroffenen Hersteller, nicht einmal ein Zehntel des kumulierten Jahresumsatzes aus. Ist die Großindustrie tatsächlich angewiesen auf Maßnahmen dieser Art? Ist die freie Marktwirtschaft nicht ein sich selbst regulierendes Instrument? Oder behauptet zumindest eines zu sein? <span style="text-decoration: line-through;">Warum wird ein Eingreifen dieser Art gerne genommen,</span> (dumme Frage)</p>
<p>Letztendlich landet alles wieder beim Steuerzahler, Aktionär&#8230; Denn nichts anderes ist der Staat. Die Frage bleibt allerdings weiterhin offen: <a href="http://www.ftd.de/unternehmen/autoindustrie/:Markenverkauf%20General%20Motors%20Entlassungen/382653.html" target="_blank">Merken wir eigentlich noch was?</a> Und was ist es denn, was wir merken? Wir subventionieren Arbeitsplatz-Abbau, werfen Börsen-Spekulanten nicht nur freiwillig, sondern auch staatlich verordnet Geld in den Rachen und verharren trotz allem noch ruhig in Duldungsstarre.</p>
<p><a href="http://www.cjr.org/the_kicker/what_can_you_buy_for_700_billi.php" target="_blank">Was ließe sich nicht alles mit 700 Milliarden Dollar anfangen?</a> Aber im Endeffekt lässt sich auf all die Fragen eine einfache Antwort geben, die so oder anders hinter all dem Verworrenen steckt:</p>
<p>&#8220;Die Gesetzesvorlage wurde vom Kongress aber auch dazu genutzt, ausstehende Vorhaben der Bush-Regierung noch umzusetzen. Es sieht auch die Aufhebung des Verbots von Ölbohrungen vor der Atlantik- und der Pazifikküste vor.&#8221;</p>
<p>Vielleicht habe ichs ja mit meinem kleinen Hirn einfach nicht verstanden&#8230;vielleicht erschließen sich mir die weiteren Zusammenhänge nicht. Kann mich mal jemand aufklären?</p>
<p>Update zum Thema Bankenkrise: <a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3677884,00.html" target="_blank">Karl Zawazky fasst zusammen</a>. Hier finden sich auch einige Antworten auf meine Fragen. Vor allem die, warum der Staat und damit seine Bürger für die Misswirtschaft, die auch schon seit einiger Zeit betrieben wird, aufkommen soll. Allerdings scheint der Artikel noch vor der Entscheidung des US-Senats zur <a href="http://www.finanzen.net/eurams/spezial/Rettungspaket_abgelehnt__Boersen_brechen_ein_162350" target="_blank">abgelehnten Finanzspritze</a> entstanden zu sein. Steht jetzt der globale Crash bevor? Auch in Luxemburg, Belgien, den Niederlanden und Großbritannien muss der Staat in die Bresche springen.</p>
<p>Warten auf weiteres&#8230;.</p>
<p>Update II: <a href="http://www.faz.net/s/RubEC1ACFE1EE274C81BCD3621EF555C83C/Doc~EAE0E0901FB1C43CAAB1729140EF4AD58~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Der Investmentbanker spricht.</a></p>
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		<title>Plastikgeld – Hol raus, was drin ist</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Sep 2008 09:58:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>olarized</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld]]></category>

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		<description><![CDATA[So langsam – das Internetz ist nicht ganz unschuldig – setzt sich auch in Deutschland mehr und mehr die gute alte Kreditkarte durch. Damit lässt sich allerding nicht nur am Strand in Bikini und Unterhosen die Wassermelone bezahlen. Der eine oder andere Extranutzen kommt ganz gratis mit dazu.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_23" class="wp-caption alignnone" style="width: 480px"><a href="http://www.flickr.com/photos/fredcamino/1243007525/" target="_blank"><img class="size-full wp-image-23" title="Plastikgeld erwünscht" src="http://olafschuelin.de/rausgauzen/wp-content/uploads/2008/09/cc.jpg" alt="Kreditkarten und Mehrwert" width="470" height="327" /></a><p class="wp-caption-text">© fredcamino</p></div>
<p>Im Moment plane ich einen Kurztrip ins dicke B. Da ich meiner eigenen Karre allerdings nicht mehr wirklich über den Weg traue und davon ausgehe, sollte ich es doch versuchen, spätestens in den Kasseler Bergen liegenzubleiben, habe ich mich nach Alternativen umgesehen.</p>
<p>In Frage kamen zum Einen die klassischen Autovermieter, Mitfahrzentralen, ÖPNV (heisst das auch bei Langstrecken so?), Flug oder CarSharing.<br />
Letzteres flog nach kurzer Überlegung raus, da der eigene &#8211; für lange Strecken zwar ungeeignete, aber Einkaufstouren immer noch erfolgreich erledigende &#8211; Wagen eben doch noch vorhanden ist und die Anmelde- bzw. Jahresgebühr sich hier einfach nicht lohnen würde.<br />
Mitfahrzentrale und Zug boten keine brauchbaren Angebote für das entsprechende Wochenende, ähnlich wie das Portfolio der Fluggesellschaften.</p>
<p>Also auf zu den bekannten und unbekannten Autovermietern. Doch auch bei denen stellt sich schnell raus, dass Kosten-Effizienz offensichtlich in vielen Bereichen immer noch ein Fremdwort ist. Selbst mit Meta-Suchmaschinen ließ sich nichts wirklich interessantes finden.</p>
<p>Aber &#8211; es gibt ja noch das Plastikgeld. Und das &#8211; lange Rede, kurzer Sinn &#8211; bietet deutlich mehr, als bloßes bezahlen in Bikini und Badeshorts.</p>
<p>Denn: Und das ist das tolle, die CC-Anbieter haben, ähnlich wie Automobilclubs oder auch die hässlichen Payback-Karten, Coops mit Reiseanbietern und eben auch Autovermietern geschlossen.<br />
So habe ich beim Suchen ohne die CC einen Smart von Freitag bis Montag nachmittag ab 180 € gefunden. Mit CC einen Golf für 118 €. Und wenn das mal keine satte Ersparnis ist, weiss ichs ehrlich gesagt auch nicht.</p>
<p>Meine Empfehlung lautet also: Einfach mal bei Eurem CC-Anbieter reinschauen. In den meisten Fällen sind die entsprechenden Benefits recht übersichtlich aufgelistet und die Partner auch direkt verlinkt.</p>
<p>Und da geht noch mehr. Dazu dann allerdings genaueres in Zukunft.</p>
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