Selbst organisieren und dabei immer Geld sparen


Grade letztens ich wieder einmal gesehen, dass sich überall noch ein bisschen mehr Geld einsparen lässt. Worum es ging? Ich habe meine australische TFN (TaxFileNumber) über einen Anbieter beantragt, der mir diese, wenn die australische Behörde mit Ihrem Papierkram durch ist, per Mail und SMS zuschickt. Lässt sich das natürlich auch bezahlen. Und 7,50 € sind jetzt nicht die Welt, aber bei einem ausgiebigen Plan, wie dem eines temporären Auswanderers fällt jeder Cent ins Gewicht. Und auch hier hilft das Internet beim Sparen weiter.

Mir ging es in vielen Situationen so, dass ich die Wahl zwischen verschiedenen Möglichkeiten hatte. Und wenn man sich ein wenig umschaut, sind oft die Besten sogar die günstigsten. Wovon ich definitiv abraten würde (natürlich alles unter der Prämisse, dass Geld nicht unbegrenzt und TZeit nicht zu knapp ist) ist das in Anspruch nehmen einer Organisation. Denn alles, was die “organisisieren” ist mit geringem Aufwand leicht selbst zu erledigen. Flug buchen, Visum beantragen, Unterkunft für die ersten Tage besorgen – alles in wenigen Minuten erledigt. Die Recherche kostet natürlich Zeit. So habe ich mir beispielsweise für die Suche nach meinem Flug sicher zwei Wochen Zeit gelassen. Immer wieder nach Alternativen umgeschaut. Seiten wie die von Skytrax zu Rate gezogen und dann das beste Angebot gewählt. Ausschlag gebend war für mich beispielsweise die Flexibilität beim Rückflug. Den wollte ich offen halten und nicht kostenpflichtig umbuchen müssen. Als kleiner Bonus kommt bei Malaysia Airlines (für die ich mich dann letztendlich entschieden habe) noch hinzu, dass ich einen Stopover in Kuala Lumpur habe. Das heisst, nicht nur ein, zwei Stunden, sondern bis zu drei Monate. Asien-Urlaub ist also kostenlos mit drin.

Vom Visum hab ich ja bereits erzählt. Auch hier sind die Online-Formulare innerhalb einer halben Stunde ausgefüllt. Ein bisschen Englisch-Training ist da dann auch direkt mit dabei ;) Und die Bestätigung dann direkt im eigenen E-Mail-Postfach zu empfangen hat ja auch seinen Reiz.

Die 7,50€, die ich also für die Steuernummer ausgegeben habe waren allerdings nicht völlig rausgeschmissenes Geld. Denn da ja ein Working Holiday Maker (so heisst das nämlich offiziell – Work & Travel ist die Wortkreation einer Organisation ;) )  bekanntlich permanent wechselnde Wohnsitze hat, ist der Empfang per Mail und SMS praktisch und unkompliziert. Hätte ich direkt nach Ankunft nich auf meine Konto-Eröffnung in Australien warten müssen, sondern direkt begonnen zu Arbeiten, hätte ich so dem Arbeitgeber die Nummer direkt eine Woche nach Ankunft mitteilen können. Ganz ohne Nachsenden der Unterlagen.

Wie so oft spielen also die individuelle Situation, Geld und Zeit eine entscheidende Rolle. Was aber sicher ist. Jede Station, die sich zwischen den Traveller und das letzte Glied in der Kette (Behörde, Bank, Mobilfunk-Anbieter, …) schaltet, will natürlich Geld verdienen. Und da das Internet es so einfach macht, sich selbst an den Anbieter wenden zu können – einfach machen :) Ist meistens simpler als vermutet. Und weil die Australier so zuvorkommend und hilfsbereit sind, umso mehr.

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